Israel unter Beschuss

Israel unter Beschuss - Updates

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    Regelmässige Updates über die Operation "Schutzlinie"
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    The Hamas terror tunnels The Hamas terror tunnels : IDF Spokesperson
     
     
    Auf dieser Seite sehen Sie die täglichen Updates seit Beginn der Operation "Schutzlinie". 



    Seit dem 12. Juni ist Israel Ziel des ständig ansteigenden Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen, der sich gezielt und bewusst gegen Zivilisten richtet. Aufgrund der gestiegenen Reichweite der Raketen leben mittlerweile sechs Millionen Menschen unter ständiger Bedrohung.

    Seit Beginn der Bodenoffensive wurden 64 israelische Soldaten im Einsatz getötet. Drei Zivilisten wurden durch Beschuss aus dem Gazastreifen getötet.
     
     Seit dem Beginn der Operation „Schutzlinie“ (Protective Edge) wurden über 3253 Raketen auf Israel geschossen.
     
    Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) griffen zahlreiche Terror-Ziele an, sowohl aus der Luft, als auch von See und von Land. Zu den Zielen zählen Abschussrampen für Langstreckenraketen, Einrichtungen der Hamas-Führung, Tunnel für Schmuggel und Terrorakte, Luftabwehreinrichtungen, versteckte Raketenwerfer und Kommando- und Kontrollzentralen der Hamas.  

    Videos und Fotos zur Operation Schutzlinie
     
    Zur humanitären Hilfe Israels für die Bevölkerung des Gazastreifens finden Sie englischsprachige Informationen unter folgendem Link: 
    http://mfa.gov.il/MFA/ForeignPolicy/Peace/Humanitarian/Pages/Israeli-humanitarian-aid-continues-10-Jul-2014.aspx


    * Im Hadassah-Krankenhaus werden Kinder aus dem Gazastreifen behandelt und erhalten Herzoperationen:
     
    * Versorgung des Gazastreifens mit humanitären Gütern und Lebensmitteln und Materialien geht unvermindert weiter:
     
    Fotos dazu und vielen weiteren Aspekten der IDF-Mission finden sich in den IDF-Flickr- und Video-Accounts
     
     
    Weitere Videokanäle und Fotodatenbanken Israels zur aktuellen Situation finden Sie hier:
     
     

    Dienstag, 05. August
     
    Heute (Dienstag) morgen, sieben Uhr MEZ ist eine von Ägypten ausgehandelte 72-stündige Feuerpause in Kraft getreten.
     
    Vor Beginn der Waffenruhe erklärte der Sprecher der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL): „Alle Bodentruppen werden zu Beginn der Feuerpause aus dem Gazastreifen abgezogen. ZAHAL wird Verteidigungspositionen nahe der Grenze zum Gazastreifen beibehalten. Israel hat 32 Tunnel zerstört, die die Grenze (zwischen Israel und dem Gazastreifen) unterquerten.
     
    In der letzten Stunde vor Inkrafttreten der Feuerpause wurden noch Raketen auf Ashdod, Ashkelon, Beer Sheva, Rishon LeZion, Gush Etzion, Bethlehem und das östlich von Jerusalem liegende Maale Adumim abgefeuert.
     
    Eine M-75-Rakete, die wenige Minuten vor Inkrafttreten der Feuerpause abgefeuert wurde, ging in der Nähe einer Moschee nieder und traf ein Haus in Beit Sahour zwischen Jerusalem und Bethlehem.“
     
    (Außenministerium des Staates Israel/Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 05.08.14)


    Montag, 04. August
     
    Seit heute Morgen um 9 Uhr bis 16 Uhr MESZ halten die ZAHAL erneut eine humanitäre Feuerpause ein. Die Zerstörung der Terror-Tunnel wird fortgesetzt.

    Bei einem Selbstmordattentat durch Hamas-Terroristen auf Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) wurden am vergangenen Freitag (01.08.) drei Soldaten im Gazastreifen getötet, darunter der zunächst als entführt gemeldete Lt. Hadar Goldin. Eine Untersuchungskommission der ZAHAL kam am Samstag (02.08.) dem Ergebnis, dass Lt. Hadar Goldin am Freitag bei dem Angriff ebenfalls getötet worden war. Der Anschlag auf die Soldaten bedeutete einen erneuten Bruch der kurz zuvor vereinbarten 72-stündigen Feuerpause durch die Hamas.

    Insgesamt 64 Soldaten der ZAHAL und drei Zivilisten sind seit dem Beginn der Bodenoffensive getötet worden.

    In den letzten drei Tagen wurden 285 Raketen auf Israel aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert.

    Am Sonntag schossen Terroristen 11 Mörser vom Gelände der UNRWA-Schule in Zeitun auf Israel.

    Einheiten der ZAHAL entdeckten zudem einen Terrortunnel, in dem sich unter anderem drei Motorräder und größere Mengen Waffen befanden. Der Tunnel sollte offensichtlich für eine Entführung israelischer Bürger genutzt werden.

    Seit dem 8. Juli wurden über 3253 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert.
     

    Freitag, 01. August

    Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte haben mit Beginn der beschlossenen Feuerpause seit heute Morgen, 8:00 Uhr, das Feuer eingestellt. Die Räumung und Zerstörung der Tunnel wird fortgesetzt. In den ersten Stunden seit Beginn der Feuerpause hat die Hamas ihren Raketenbeschuss fortgesetzt. 

    Die Zahl der im Einsatz getöteten Soldaten erhöhte sich auf 61. Drei Zivilisten wurden seit Beginn der Bodenoffensive getötet.


    Seit dem 8. Juli hat die Hamas mehr als 2968 Raketen auf israelische Zivilisten gefeuert.


    Donnerstag, 31. Juli


    Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) arbeiteten in den letzten Tagen weiter daran, die nach Israel führenden Tunnel zu zerstören. Durch die Tunnel gelangen Terroristen der Hamas direkt auf israelisches Gebiet, um dort Terroranschläge gegen israelische Zivilisten zu verüben. Eine erhebliche Schwierigkeit bei diesem Einsatz besteht darin, dass die Zugänge zum Tunnelsystem oft verborgen in Moscheen, Schulen und Privathäusern liegen.
     
    Am gestrigen Nachmittag wurden drei weitere Soldaten im Einsatz im südlichen Gazastreifen getötet.
     
    Unterdessen hält der Beschuss Israels weiter an: 140 Raketen wurden aus dem Gazastreifen auf Israel in den letzten 24 Stunden abgefeuert. Allein 50 dieser Raketen landeten auf dem Gebiet des Gazastreifens selbst. Die ZAHAL griffen in diesem Zeitraum 110 terroristische Ziele im Gazastreifen an, darunter fünf Kommandozentralen.
     
    Um die Bodenoffensive effektiv und schnell zu Ende zu bringen, beriefen die ZAHAL zudem weitere 16.000 Reservisten ein.

    Seit dem 8. Juli wurden mehr als 2825 Raketen auf Israel abgefeuert.​

    Mittwoch, 30. Juli
    Update der letzten 24 Stunden:
    58 Raketen wurden aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert. Raketenalarm ertönte u.a. in der Nähe von Jerusalem, Tel Aviv und vielen Gemeinden im Süden des Landes.

    Bereits zum dritten Mal seit Beginn der Operation "Schutzlinie" wurden in einer Schule derUNRWA im Gazastreifen Waffen gefunden, die von Terroristen dort versteckt worden waren.

    Seit dem 8. Juli wurden 2670 Raketen auf Israel abgefeuert.


    Dienstag, 29. Juli
    Update der letzten 24 Stunden:

    Zehn Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) wurden gestern getötet. Die Zahl der gefallenen Soldaten erhöht sich damit auf 53.

    Mehrere Terroristen aus dem Gazastreifen drangen über einen Tunnel nach Israel ein. In der Nähe des Kibbutz Nahal Oz, 150 Meter von der Grenze entfernt, feuerten sie eine Panzerabwehrrakete auf eine Armeestellung und töteten fünf Soldaten. Mindestens einer der Terroristen wurde daraufhin getötet. Offensichtlich planten sie eine Entführung.

    Vier Soldaten wurden durch Mörserbeschuss in der Region Eshkol in der Nähe des Gazastreifens getötet. Sechs weitere wurden dabei verletzt.

    Mindestens 200 Raketen, die Terroristen seit dem 8. Juli aus dem Gazastreifen abgefeuert haben, schlugen innerhalb des Gazastreifens ein. Gestern trafen solche fehlgeleiteten Raketen das al-Shifa-Krankenhaus und das al-Shati-Flüchtlingslager im Gazastreifen. 

    Mindestens 74 Raketen wurden gestern auf Israel abgefeuert. Seit dem 8. Juli waren es mindestens 2612 Raketen.

    Update der letzten 72 Stunden: 

    Elf Soldaten sind im Einsatz getötet worden. Die Zahl der gefallenen Soldaten erhöht sich damit auf 43.

    Am Samstag folgte Israel einer Bitte der UNO nach einer humanitären Feuerpause von 8-20 Uhr. Die Hamas feuerte auch während der Waffenruhe Raketen auf Israel. Trotzdem verlängerte Israel die Feuerpause bis Sonntag um Mitternacht. Da der Raketenbeschuss durch die Hamas weiterging, setzten die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte ihre Militäroperation gestern um 10 Uhr fort.

    Bei ihren Durchsuchungen fanden Soldaten der ZAHAL bislang 32 Tunnel. Die Tunneleingänge befanden sich teilweise versteckt unter Schränken in Wohnhäusern. In den Tunneln wurden teilweise größere Waffenlager entdeckt.

    In manchen Wohnhäusern lagerten große Mengen Sprengstoff, die mit Kabeln miteinander verbunden waren. Sprengstoff wurde auch in Kinderzimmern und Häusern in der Nähe von Schulen gefunden.

    An einem Checkpoint in der Nähe von Jerusalem wurde ein Auto entdeckt, in dem sich Sprengstoff, ein Gasbehälter und ein Zünder befand. 

    Seit dem 8. Juli wurden 2538 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert.

    Freitag, 25. Juli
    Mindestens 80 Raketen wurden gestern auf Israel abgefeuert. 47 davon sind in Israel eingeschlagen und 15 von ihnen wurden durch die Raketenabwehr "Eisenkuppel" abgefangen.

    Eine Rakete wurde über der Stadt Eilat am Roten Meer abgefangen.

    Wie jetzt bekannt wurde, versuchte vor ein paar Tagen eine Selbstmordattentäterin mit einem Sprengstoffgürtel einen Anschlag auf Truppen der ZAHAL zu verüben. Sie konnte rechtzeitig gestoppt werden.

    Insgesamt wurden seit Beginn der Militäroperation "Schutzlinie" 31 Terror-Tunnel entdeckt.

    Seit dem 8. Juli wurden mindestens 2350 Raketen auf Israel abgefeuert.


    Donnerstag, 24. Juli
    Drei Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) starben in den letzten Stunden im Einsatz. Seit Beginn der Militäroperation sind 32 israelische Soldaten getötet worden. 

    Ein thailändischer Gastarbeiter wurde durch Mörserbeschuss aus dem Gazastreifen getötet. Die Zahl der getöteten Zivilisten erhöht sich damit auf drei.

    Derweil arbeiten die ZAHAL weiterhin daran, die Raketenbestände und die Terror-Tunnel der Hamas im Gazastreifen zu zerstören. Nach Angaben der ZAHAL konnten bislang 30% bis 40% des Raketenbestandes der Hamas zerstört werden.

    Hamas-Terroristen haben das Al-Wafa-Krankenhaus in eine Kommandozentrale verwandelt und schießen auch von dort. Die ZAHAL greifen daher gezielt bestimmte Punkte und Terroristen auf dem Gelände des Krankenhauses an.

    Gestern wurden 110 Raketen auf Israel aus dem Gazastreifen abgefeuert. Seit dem 8. Juli schossen Terroristen mindestens 2270 Raketen auf Israel.

    Mittwoch, 23. Juli

    Zwei Soldaten der Israel Defense Forces wurden gestern im Einsatz getötet. Die Zahl der gefallenen Soldaten erhöht sich damit auf 29. Zwei Zivilisten wurden seit Beginn der Operation durch Beschuss aus dem Gazastreifen getötet.

    Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNRWA hat bereits zum zweiten Mal Raketen in einer ihrer UN-Schulen entdeckt. Terroristen missbrauchen die Schulen als Waffenlager. 

    Seit Beginn der Bodenoffensive haben die ZAHAL 23 Terror-Tunnel mit 66 Eingängen im ganzen Gazastreifen entdeckt

    Mindestens 120 Raketen wurden gestern auf Israel abgefeuert. Seit dem 8. Juli waren es 2160 Raketen. 6 Millionen Israelis leben in Reichweite dieser Raketen.

    Dienstag, 22. Juli 
    In den letzten vier Tagen haben die Verteidigungsstreitkräfte 23 Terror-Tunnel entdeckt.

    Seit Beginn der Bodenoffensive griffen die Verteidigungsstreitkräfte 1388 terroristische Ziele an und töteten 183 Terroristen.

    Das gestern errichtete Feldlazarett an der Grenze zum Gazastreifen ist in Betrieb. Dort arbeiten die IDF und der Rote Halbmond gemeinsam, um verwundete Palästinenser aus dem Gazastreifen medizinisch zu versorgen. 

    In der Nacht von Montag auf Dienstag schoss ein palästinensischer Terrorist auf einen Zivilisten im Westjordanland und verwundete ihn schwer.

    Montag, 21. Juli
    Allein in der Nacht zum Sonntag (20.07.) wurden 13 Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) getötet, davon sieben bei einem Sprengstoffanschlag auf ein gepanzertes Fahrzeug, drei durch Beschuss von Hamas-Terroristen, und drei weitere Soldaten, die in einem brennenden Gebäude gefangen waren.
    Das Hauptziel der Bodenoffensive sind die zahllosen Tunnel, die die Hamas als Verbindung zwischen dem Gazastreifen und Israel angelegt hat, um mit ihrer Hilfe Anschläge gegen israelische Zivilisten zu verüben und um Waffen und Sprengstoff zu schmuggeln. Soldaten der ZAHAL haben Dutzende Tunnel im Gazastreifen entdeckt und zerstört. Der Einstieg zu vielen von ihnen befand sich in Wohngebieten oder sogar Wohnhäusern. Einer der Tunnel war 1,2 Kilometer lang.

    Seit Beginn der Bodenoffensive versuchten Hamas-Terroristen mehrfach, durch die Tunnel nach Israel einzudringen. Bei einem dieser Versuche wurden zwei Soldaten der ZAHAL auf israelischem Gebiet getötet. Die Angreifer trugen Uniformen der ZAHAL.


    Donnerstag, 17. Juli

    Israel kommt der Bitte der UNO nach einer humanitären Waffenruhe nach. Seit 9 Uhr bis 14 Uhr (MESZ) setzen die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) ihre Militäroperation aus.

    Seit dem 12. Juni ist Israel Ziel des ständig ansteigenden Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen, der sich gezielt und bewusst gegen Zivilisten richtet. Aufgrund der gestiegenen Reichweite der Raketen leben mittlerweile sechs Millionen Menschen unter ständiger Bedrohung. 

    Seit dem Beginn der Operation „Schutzlinie“ (Protective Edge) wurden über 1218 Raketen auf Israel geschossen. 966 davon schlugen in Israel ein und etwa 218 wurden durch das Raketenabwehrsystem „Eisenkuppel“ (Iron Dome) abgefangen.
    Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) griffen zahlreiche Terror-Ziele an, sowohl aus der Luft als auch von See. Zu den Zielen zählen Abschussrampen für Langstreckenraketen, Einrichtungen der Hamas-Führung, Tunnel für Schmuggel und Terrorakte, Luftabwehreinrichtungen, versteckte Raketenwerfer und Kommando- und Kontrollzentralen der Hamas.

    Mittwoch, 16. Juli

    Nach der einseitigen Anerkennung der von Ägypten vorgeschlagenen Feuerpause, die Hamas ablehnte, flogen auch gestern ständig Raketen auf Israel, ein israelischer Zivilist wurde dabei getötet. Ministerpräsident Netanyahu sagte gestern Abend: "Die Weigerung der Hamas, einer Feuerpause zuzustimmen, gibt Israel das volle Recht, die Operation auszuweiten, um unsere Bevölkerung zu schützen". 

    In einer Fernsehansprache sagte Netanyahu: "Die Hamas lässt uns keine andere Wahl. Sie hat beschlossen, weiter gegen uns zu kämpfen, und wird einen hohen Preis für diese Entscheidung bezahlen".  

    Dienstag, 15. Juli

    Ministerpräsident Benjamin Netanyahu: „Das Kabinett hat dem ägyptischen Vorschlag einer Feuerpause zugestimmt. Wir haben von Anfang an gesagt, dass es unser Ziel ist, den Raketenbeschuss zu stoppen und den Bürgern Israels Sicherheit zu verschaffen. Wenn die Hamas den Vorschlag ablehnt und der Beschuss anhält, dann werden wir unsere Operation fortsetzen und sie so verstärken, wie es für die Verteidigung unserer Bürger notwendig ist.“

    Seit dem 12. Juni ist Israel Ziel des ständig ansteigenden Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen, der sich gezielt und bewusst gegen Zivilisten richtet. Aufgrund der gestiegenen Reichweite der Raketen leben mittlerweile sechs Millionen Menschen unter ständiger Bedrohung. 

    Seit dem Beginn der Operation „Schutzlinie“ (Protective Edge) wurden über 971 Raketen auf Israel geschossen. 754 davon schlugen in Israel ein und etwa 201 wurden durch das Raketenabwehrsystem „Eisenkuppel“ (Iron Dome) abgefangen. Die Hamas ist nach eigenen Angaben für die meisten Abschüsse verantwortlich, einschließlich jener auf die Küstenregion südlich von Haifa, auf Dimona, Jerusalem und Haifa.
    Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) griffen über 1470 Ziele an, sowohl aus der Luft als auch von See. Zu den Zielen zählen Abschussrampen für Langstreckenraketen, Einrichtungen der Hamas-Führung, Tunnel für Schmuggel und Terrorakte, Luftabwehreinrichtungen, versteckte Raketenwerfer und Kommando- und Kontrollzentralen der Hamas.
    Seit dem 8. Juli trafen 27 aus dem Gazastreifen abgefeuerte Raketen den Gazastreifen selbst. Die Hamas zielt auf israelische Zivilisten und trifft ihr eigenes Volk. Am Sonntag, den 13. Juli, traf eine Rakete aus dem Gazastreifen Elektrizitäts-Infrastruktur in Israel, mit der der Gazastreifen versorgt wird. So wurden 70.000 Menschen dort von der Stromversorgung abgeschnitten. 

    Eine Rakete aus dem Gazastreifen traf ein Lagerhaus der UNRWA und löste ein Feuer aus (Foto: ZAHAL)


    Montag, 14. Juli
    Kurz nach 8 Uhr drang eine Luftdrohne in Israel ein, die von der ZAHAL über Ashdod abgeschossen wurde.

    Sonntag, 13. Juli
    Im Laufe des Tages trafen mindestens 102 Raketen Israel und 22 wurden vom Abwehrsystem „Eisenkuppel“ abgefangen.
    Kurz nach 6:00 Uhr ertönten in Zentral- und Südisrael die Sirenen: Rehovot, Rishon LeZion, Modiin, Ashdod, Lod, Ashkelon, Ramle und am Flughafen Ben Gurion.  Bei einem Raketeneinschlag in Ashkelon wurde ein 16-jähriger Jugendlicher schwer und ein 50 Jahre alter Mann leicht verletzt. Der Jugendliche hatte versucht, sich hinter einer Mauer zu verstecken, weil er nicht rechtzeitig einen Luftschutzraum erreichen konnte.
    Kurz nach 4:30 Uhr ertönten auch in Tel Aviv und Haifa die Sirenen.
    Um 8:25 Uhr wurden drei Raketen über Ashdod vom Abwehrsystem abgefangen.
    Um 9:23 Uhr traf eine Rakete aus dem Gazastreifen elektrische Leitungen in Israel, die den Gazastreifen versorgen. So wurden 70.000 Menschen dort von der Stromversorgung abgeschnitten.

    Samstag, 12. Juli
    Im Laufe des Tages wurden mindestens 129 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert, von denen mindestens 117 Israel trafen und 9 abgefangen wurden. Die ZAHAL traf bei Angriffen 120 Ziele im Gazastreifen.
    Etwa um 12:00 Uhr wurde in Ashdod, Ashkelon, im Eshkol Verwaltungsbezirk und in Kiryat Gat, sowie in Nes Ziona Yavne und Rehovot Alarm ausgelöst; ebenso in Beer Sheva, Dimona und Yerusham um 13:30 Uhr.
    Etwa um 14:00 Uhr traf eine Rakete eine Zufahrtsstraße zu einem Haus im südlichen Ort Netivot. Zwei Teenager wurden verletzt.
    Sirenen ertönten um 18:07 Uhr in Rishon LeZion, Ashdod, Nes Ziona, Yavne, Rehovot, Ramle, Lod und Gan Yavne. Ebenso um etwa 19:00 Uhr in Jerusalem, Beit Shemesh und der Gegend am Toten Meer, sowie in verschiedenen Orten nahe der Grenze zum Gazastreifen. Bethlehem und Hebron wurden ebenfalls von Raketen aus dem Gazastreifen getroffen.
    Weitere 10 Raketen wurden nach 21:00 Uhr auf Zentralisrael geschossen. Alarm wurde in Tel Aviv, Ramat Gan, Bnei Brak, Petah Tikva, Herzliya, Rehovot, Yavne, Nes Ziona, Lod, Ramle und anderen Orten ausgelöst.

    Freitag, 11. Juli
    Im Laufe des Tages wurden mehr als 140 Raketen auf Israel geschossen, von denen mindestens 107 Israel trafen und 27 abgefangen wurden. Die ZAHAL trafen 235 terroristische Ziele im Gazastreifen.
    Etwa um 8:00 Uhr traf ein Geschoss einen Öltransporter an einer Tankstelle in Ashdod, wobei eine Person schwer und zwei weitere leicht verletzt wurden.
    Während der Nacht ertönten zum ersten Mal in Haifa die Sirenen. In Beer Sheva erlitt eine 80 Jahre alte Frau mittelschwere Verletzungen, als eine Grad-Rakete ihr Haus um 21:00 Uhr traf und Gaszylinder zur Explosion brachte. Ihr Haus wurde vollständig zerstört und zwei weitere beschädigt.

    Die Hamas schiesst ihre Raketen direkt aus Wohngebieten ab (Foto: Reuters/MFA)


    Update: Donnerstag 11:30 Uhr
     
    Am Donnerstag schossen Terroristen aus dem Gazastreifen 192 Raketen auf Israel, von den 141 Israel trafen und 44 vom Abwehrsystem Iron Dome abgefangen wurden. Die Zahl der Raketen seit dem 7.7. erhöht sich damit auf insgesamt 681.
    Trotz ständigen Beschusses blieben die Grenzübergänge zum Gazastreifen den ganzen Donnerstag über geöffnet. Am Mittwoch, den 9. Juli, wurden 1228 Tonnen Lebensmittel und 280000 Liter Treibstoff, sowie drei LKW-Ladungen mit medizinischer Versorgung über Israel in den Gazastreifen transportiert.
     
    Menschliche Schutzschilde
    Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) haben zwei Videos veröffentlicht, die den Missbrauch palästinensischer Zivilisten als menschliche Schutzschilde durch die Hamas zeigen. Video 1Video 2.  


    Update: Mittwoch, 9. Juli
    Am Mittwoch trafen 82 Raketen Israel. Weitere 21 Raketen wurden durch das Abwehrsystem Iron Dome abgefangen.
    Im Laufe des Tages wurden drei Raketen über dem Stadtgebiet von Tel Aviv abgefangen (Gush Dan), eine weitere über dem Ort Kiryat Gat und drei weitere über Ashdod. Etwa um 7:30 Uhr abends traf ein Geschoss ein Gebäude nahe eines Kindergartens im Verwaltungsbezirk Shaar HaNegev.
    Am Dienstag, den 8. Juli, wurden 146 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel geschossen. Davon trafen 117 israelischen Boden und 29 wurden vom Abwehrsystem Iron Dome (Eisenkuppel) abgefangen.
    Innerhalb von 24 Stunden waren Bewohner der folgenden Städte, Orte und Regionen gezwungen, nach Sirenenalarm Schutz in Bunkern zu suchen:
    -          Jerusalem
    -          Tel Aviv (mindestens fünf Einschläge)
    -          Die Städte im Süden Israels: Beer Sheva, Ashdod, Ashkelon (alle mehrfach angegriffen)
    -          Gemeinden in Südisrael: Sderot, Ofakim, Shaar HaNegev, Sdot Negev, Verwaltungsbezirk Eshkol, Merhavim, Kiryat Malachi, Hof Ashkelon und Beer Sheva (alle mehrfach angegriffen)
    Städte und Orte im Zentrum des Landes: Rehovot, Herzliya, Gadera, Ramat Hasharon, Yavne, Caesarea, Binyamina, Rishon Lezion, Hadera, Givatayim, Bat Yam Bei einer der auf Hadera abgeschossenen Raketen handelt es sich um eine M-302, ähnlich den Raketen, die an Bord der Klos-C gefunden wurden, ein Schiff, das vom Iran aus Waffen für Terrororganisationen in den Gazastreifen transportieren sollte. Das Schiff wurde am 5. März durch die ZAHAL abgefangen. An Bord befanden sich unter anderem 40 Raketen des Typs M-302, die eine Reichweite von 160 Kilometern haben.  
    Vom Tag der Entführung bis Montag (8.7., 6:30 Uhr israelischer Zeit) belief sich die Zahl der Raketen aus dem Gazastreifen auf 284. Viele davon wurden direkt vom militanten Arm der Hamas abgefeuert.
    Die Hamas trägt die Verantwortung für die Eskalation. Die Hamas trägt auch die Verantwortung für Raketen, die von anderen Terrororganisationen abgefeuert werden, da sie seit 2007 im Gazastreifen allein regiert.
    (Außenministerium des Staates Israel, 07.07.2014, folgend)
     
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