Humanitäre Hilfe Israels für Gaza

Humanitäre Hilfe Israels für Gaza

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    ​Trotz des Raketenbeschusses durch die Hamas setzt Israel seine humanitäre Hilfe für den Gazastreifen fort. Dazu gehören Hilfsgüterlieferungen oder auch ein Feldlazarett an der Grenze.
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    Grenzübergang Kerem Shalom: Seit dem 8. Juli sind 673 Lastwagen mit Lebensmitteln, Medizin und medizinischer Ausrüstung von Israel in den Gazastreifen überführt worden.

    Am 19. Juli war der Grenzübergang wegen der Angriffe der Hamas geschlossen. Fünf Lastwagen mit 100 Tonnen Medizin und medizinischen Versorgungsgütern (Antibiotika, Erste-Hilfe-Pakete etc.) gelangten daher über den Grenzübergang Erez in den Gazastreifen.

    Seit Beginn der Operation „Schutzlinie“ (8. Juli) wurden folgende Güter für die palästinensische Bevölkerung im Gazastreifen überführt:

    • 2,8 Millionen Liter Diesel für das Kraftwerk im Gazastreifen
    • 1,4 Millionen Liter Benzin
    • 304.000 Liter Benzol
    • 1084 Tonnen Gas für den Haushaltsbedarf

    Grenzübergang Erez: Seit Beginn der Militäroperation sind 1272 Palästinenser und Me​nschen anderer Nationalitäten über den Grenzübergang Erez nach Israel gelangt. Bislang hat Israel 27 Mal den Austausch von Patienten und medizinischem Personal koordiniert – hauptsächlich vom Gazastreifen nach Israel (58 palästinensische Patienten wurden in israelischen Krankenhäusern stationär behandelt) und Jordanien. Der Austausch fand aber auch in die andere Richtung statt. 247 jordanische Feldlazarett-Mitarbeiter sind in den Gazastreifen eingereist, um ihre Kollegen abzulösen. 1000 Blutkonserveneinheiten aus Jordanien und dem Roten Kreuz wurden in den Gazastreifen überführt.

    Am Sonntag (20. Juli) eröffnete Israel ein Feldlazarett nahe des Grenzübergangs Erez auf israelischem Gebiet, um verwundete und kranke Palästinenser zu versorgen.

    Seit Beginn der  Militäroperation hat Israel 24 infrastrukturelle Reparaturarbeiten durchgeführt: 10 Elektroreparaturen, 10 Reparaturen von Wasserleitungen, 2 Abwasserreparaturen, 2 Reparaturen von Telekommunikationsanlagen. Am Freitag (18. Juli) wurden zwei Hochspannungsleitungen, über die Strom aus Israel in den nördlichen Gazastreifen transportiert wird, repariert, trotz der Gefahren, denen die Mitarbeiter der Israelischen Elektrizitätsfwerke durch Hamas-Raketenbeschuss in dem Gebiet ausgesetzt waren. Die zwei Leitungen versorgen ca. 40.000 Menschen im Gazastreifen mit insgesamt 25 Mega-Watt Strom.

    (Außenministerium des Staates Israel, 20.07.14)

     
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